Ulrich Kolzenburg 

– 09.08.2019

Begegnungsräume = Freiraum für persönliche Entwicklung

Im Zuge der digitalen und agilen Transformation beschäftigt uns bei der GPM nicht nur die Frage, wie wir zukunftsfähig aufgestellt sein müssen und wollen, sondern auch, welche Haltung wir zu bestimmten Zukunftsthemen einnehmen. Den Antworten auf diese Fragen nähern wir uns über die Initiative „Disrupt the GPM“. Deren Ziel ist es, die GPM mit disruptiven Ansätzen zu konfrontieren und dadurch weiterzuentwickeln.

Hier erfahren Sie, wie es mit den Einzelinitiativen nach dem Auftakt-Workshop weiterging. Diesmal geht es um die „Begegnungsräume“.

Die eigene Größe erkennen und Horizonte überschreiten


Begegnungsräume bieten exklusive Inseln der Kommunikation für talentbasierte Höchstleistungen. Im geschützten Raum werden die eigenen, ganzheitlichen (persönlichen, sozialen, methodischen, historischen) Kompetenzen bewusst, die zum Projekterfolg beitragen. Dadurch werden den Teilnehmern die eigenen Fähigkeiten, Teams zu Veränderungen zu motivieren, bewusst, wenn sie als Leitungsfunktion im Projekt unterwegs sind.
 
Kommunikation erfolgt dann auf höchstem Niveau, wenn sie auf Augenhöhe unter Gleichen erfolgt. Professionell moderierte Begegnungsräume fördern solche Gespräche. Wichtige Inhalte sind die persönlichen Motivationen der Teilnehmer, für Leitungsaufgaben im Projektmanagement aktiv zu sein. Ihre individuellen Fragestellungen finden ebenso ihren Raum. Sie helfen bei der Klärung der Wünsche und Bedürfnisse des Einzelnen, die hinter dem Tun liegen und das Handeln treiben. Die GPM sorgt damit für persönliche Kompetenzentwicklung im Management von Projekten und für nachhaltige Netzwerke innerhalb der Projektleiter-Community:

Es geht nicht darum, was Du für Deine Kinder machst, sondern wie Du ihnen beigebracht hast, für sich selbst zu sorgen. Das wird sie zu erfolgreichen Menschen machen.“ (Ann Landers)

Dieses Format hat es bislang in der GPM nicht gegeben und ist im Kontext der heute vorhandenen üblichen Produkte rund um Qualifikation und Zertifizierung disruptiv. Es unterstützt die Entwicklung zukünftig verstärkt nötiger Kompetenzen im hybriden Projektmanagement: Managen von Komplexität, Führen im agilen Umfeld und Einbindung klassischer Geschäftsprozesse. Begegnungsräume bringen Menschen zusammen, die Zukunft lernen wollen und ein nachhaltiges Netzwerk auf Augenhöhe suchen.
 
Aktuell laufen intensive Vorbereitungen für die ersten Begegnungsräume. Ansprechpartner sind Dr. Dagmar Börsch, Dr. Jörg Baumbach und Ulrich Kolzenburg.

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Ulrich Kolzenburg

Ulrich Kolzenburg ist tätig als Interim-Manager in der Breite und Tiefe des Produktlebenszyklus-Prozesses, von der Innovationsidee über die Entwicklung, die Produktionsüberleitung bis hin tief in die Produktion. Viele seiner Aufgaben (Aufbau von F&E-Einheiten, Steuerung von weltweit verteilten F&E-Einheiten) löst er mit den Methoden des Projektmanagements. So kann er signifikante Erfolge in der Neuausrichtung von Organisationen aber auch in der Sanierung von Krisenprojekten vorweisen. Hr. Kolzenburg ist seit vielen Jahren in der GPM aktiv, sei es im Kuratorium, in Regionalgruppen, von denen er auch eine selbst ins Leben rief, oder derzeit im Präsidialrat, dem höchsten ehrenamtlichen Gremium der GPM.


Kommentare

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10.10.2019 – 10:58

Klaus Wagenhals

hallo Uli, das klingt gut und greift ja wunderbar das auf, was wir im Rahmen des SREG-Projekts schon überlegt hatten: Begegnungsräume einzurichten. Wir in KA hatten sowas im Werkstatt-Format schon mal begonnen als Austausch- und Weiterentwicklungs-Raum für ProjektmanagerInnen mit dem Focus auf Führung; kam gut an, schlief aber dann ein. aber das heisst ja nicht, dass es nicht nochmal probiert werden könnte - vielleicht unter anderem Namen, mit anderem KOnzept. Wenn ich hilfreich sein kann, sprich mich an. hG, Klaus

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Ulrich Kolzenburg

Ulrich Kolzenburg ist tätig als Interim-Manager in der Breite und Tiefe des Produktlebenszyklus-Prozesses, von der Innovationsidee über die Entwicklung, die Produktionsüberleitung bis hin tief in die Produktion. Viele seiner Aufgaben (Aufbau von F&E-Einheiten, Steuerung von weltweit verteilten F&E-Einheiten) löst er mit den Methoden des Projektmanagements. So kann er signifikante Erfolge in der Neuausrichtung von Organisationen aber auch in der Sanierung von Krisenprojekten vorweisen. Hr. Kolzenburg ist seit vielen Jahren in der GPM aktiv, sei es im Kuratorium, in Regionalgruppen, von denen er auch eine selbst ins Leben rief, oder derzeit im Präsidialrat, dem höchsten ehrenamtlichen Gremium der GPM.