Nadia Saoudi 

– 20.05.2022

Sich beruflich und persönlich weiterentwickeln, an Sichtbarkeit gewinnen und Wissen teilen – mit dem Mentoring-Programm der GPM (3)

Nachgefragt – die Interview-Reihe der GPM

Im Fokus das GPM Mentoring-Programm – Diesmal mit Mentee Saskia Bruning und Mentorin Nicole Malso.



Mentee Saskia Bruning im Interview


Frau Bruning, was möchten Sie den Leserinnen und Lesern über sich erzählen?

Saskia Bruning: Ich bin Saskia Bruning, 27 Jahre alt und arbeite im Gesundheits- und Sozialbereich mit dem Schwerpunkt Strategy Development. Im August 2021 habe ich mein berufsbegleitendes MBA-Studium begonnen. Als Ausgleich zu meinem Job und dem Studium arbeite ich ehrenamtlich im Projekt „Fruchtalarm“. Wir besuchen Krankenhäuser, um dort auf den Kinderkrebsstationen Cocktails zu mixen. In meiner Freizeit gehe ich gerne mit Freunden wandern und probiere neue Sportarten aus. Letztes Jahr war ich zum ersten Mal Paragleiten, als nächstes möchte ich den Gleitschirm-Führerschein machen.

Seit wann und weshalb sind Sie GPM Mitglied und wie wurden Sie auf den Verband aufmerksam?

Eine erste Recherche zu Zertifizierungen im Projektmanagement führte mich direkt zur GPM. Während meiner IPMA Level D Zertifizierung habe ich bereits Informationsmaterial zu den GPM Mitgliedschaften erhalten und bin im März 2020 in die GPM eingetreten. Nach der Zertifizierung Level D wollte ich gerne in den Dialog mit weiteren Projektmanagenden treten und über aktuelle Entwicklungen im Projektmanagement auf dem Laufenden bleiben. Die GPM bietet diese Möglichkeiten und ist zudem überregional und branchenunabhängig. Es finden regelmäßig Veranstaltungen in Präsenz oder Online statt, sodass man sein Wissen stetig erweitern kann. Vor allem das Mentoring-Programm finde ich sehr gut, da es junge Projektmanagende von der fachlichen Expertise einer Mentorin oder eines Mentors profitieren lässt. 

Seit wann sind Sie Mentee im Rahmen des GPM Mentoring-Programms und mit welchen Erwartungen und Zielen sind Sie in diese Partnerschaft gegangen?

Seit Anfang 2021 bin ich als Mentee Teil des GPM Mentoring-Programms. Ich hatte die Erwartung in einen direkten Austausch mit einer erfahrenen Mentorin oder einem erfahrenen Mentor gehen zu können. Ein wesentliches Ziel für mich war es, meine berufliche Entwicklung zu reflektieren und über konkrete Fragestellungen sprechen zu können. Zu Beginn war ich etwas zurückhaltend, da ich in einem anderen Mentoring-Programm schon einmal die Erfahrung gemacht habe, dass leider nicht genügend Mentorinnen und Mentoren zur Verfügung standen. Als ich die Rückmeldung erhalten habe, dass ein Match gefunden wurde, habe ich mich deshalb besonders gefreut.

Haben sich Ihre Erwartungen erfüllt? Oder haben sich Ihre Erwartungen und Ziele verändert?

Meine Erwartungen wurden in jedem Fall übertroffen. Mit Nicole habe ich eine Mentorin an meiner Seite, die sehr viel Praxiserfahrung im Projektmanagement besitzt. Trotz unterschiedlicher Branchen und Kompetenzstufen gibt es viele Gemeinsamkeiten und Fragestellungen, zu denen wir uns austauschen. Wir führen immer wieder spannende Gespräche mit neuen Themen. Ich bin wirklich beeindruckt von Nicoles Kompetenz und ihrer Motivation, mich zu unterstützen und zu begleiten. Ich finde es super, dass wir beide an einer ständigen Weiterentwicklung interessiert sind. Wir sprechen auch über mögliche weitere Schritte, wie beispielsweise das Thema Portfoliomanagement oder zusätzliche Weiterbildungsmöglichkeiten. 

Wie würden Sie Ihre Partnerschaft beschreiben?

In unserem ersten virtuellen Treffen herrschte direkt eine sehr vertrauensvolle und wertschätzende Atmosphäre. Nicole hat mir zudem von Anfang an vermittelt, dass wir uns auf Augenhöhe begegnen. Wir profitieren beide von den Gesprächen und unterstützen uns gegenseitig dabei, neue Perspektiven einzunehmen. Ich schätze Nicoles Rat sehr und kann auch konkrete Situationen gemeinsam mit ihr reflektieren. Eine Mentorin wie Nicole kann ich nur jedem Mentee wünschen. Über das Mentoring-Programm ist nicht nur eine Verbindung auf fachlicher Ebene entstanden, sondern auch eine Freundschaft, die eine große Bereicherung für meine persönliche und berufliche Weiterentwicklung ist. 

Würden Sie das Mentoring-Programm weiterempfehlen und wenn ja, weshalb?

Das Mentoring-Programm kann ich jedem nur empfehlen, unabhängig von der jeweiligen Branche oder dem fachlichem Hintergrund. Nicole verfügt über einen großen Erfahrungsschatz, von der Projektumsetzung, Implementierung von Projektmanagementstrukturen bis hin zum PMO, an dem sie mich teilhaben lässt. Für mich ist es genau die richtige Entscheidung gewesen, beim Mentoring-Programm mitzumachen. Wer gerne in den Austausch zu verschiedensten Projektmanagement-Themen gehen möchte und Spaß daran hat, sein Wissen weiterzugeben, ist in dem Programm genau richtig! 

Mentorin Nicole Malso im Interview

Frau Malso, was möchten Sie den Leserinnen und Lesern über sich erzählen? 

Nicole Malso: Mein Name ist Nicole Malso und ich bin 49 Jahre alt. Projektmanagement begleitet und begeistert mich schon seit langer Zeit. Daher habe ich mich als Projektmanagerin zertifizieren lassen und inzwischen meinen beruflichen Schwerpunkt darauf ausgerichtet. Seit einigen Jahren leite ich das Projektmanagement Office bei einem mittelständischen, pharmazeutischen Unternehmen und bin verantwortlich für die übergeordnete Projektmanagementstruktur, das Projektportfoliomanagement sowie für die bereichsübergreifenden Entwicklungsprojekte. 


Seit wann und weshalb sind Sie GPM Mitglied und wie wurden Sie auf den Verband aufmerksam?

Ich bin seit August 2019 Mitglied bei der GPM. Vor meinem ersten Zertifizierungslehrgang habe ich mich intensiv mit den verschiedenen Projektmanagementorganisationen und ihren Qualifizierungsmöglichkeiten beschäftigt. Dabei hat mich das Konzept der IPMA am meisten überzeugt und so bin ich auf die GPM aufmerksam geworden. Die GPM repräsentiert aus meiner Sicht eine wichtige Wertegemeinschaft und die Professionalisierung des Projektmanagements. Der konstruktive und wertschätzende Austausch im Rahmen der Regionalgruppenveranstaltungen und des GPM Netzwerks sowie die vielfältigen Weiterbildungsmöglichkeiten sind sowohl für meine berufliche Tätigkeit als auch meine persönliche Entwicklung sehr wertvoll. Der Verband ist Vorreiter und Brückenbauer im Projektmanagement und ich freue mich, dass ich mit meiner Mitgliedschaft Teil dieser Gemeinschaft sein kann. Darüber hinaus begrüße ich es sehr, als Mentorin ehrenamtlich tätig zu sein. Ich kann mir auch vorstellen, künftig in einer Fachgruppe oder Regionalgruppe aktiv mitzuwirken.

Seit wann sind Sie Mentorin im Rahmen des GPM Mentoring-Programms und mit welchen Zielen und Erwartungen sind Sie in diese Partnerschaft gegangen?

Ich habe schon länger mit dem Gedanken gespielt, Mentorin für junge Menschen zu werden und diese in ihrem beruflichen Werdegang mit meiner langjährigen Erfahrung zu unterstützen und zu fördern. Deshalb habe ich mich sofort beim GPM Mentoring-Programm angemeldet und bin glücklicherweise bereits seit Anfang 2021 Mentorin für Saskia. 

Haben sich Ihre Erwartungen erfüllt oder haben sich Ihre Erwartungen und Ziele verändert?

Diese Frage kann ich mit einem klaren „Ja“ beantworten. Meine Erwartungen wurden deutlich übertroffen. Bereits seit einem Jahr darf ich Saskia nun schon als Mentorin unterstützen. Sie ist eine sehr vielversprechende junge Frau, die in ihrem bisherigen beruflichen Werdegang schon viel erreicht hat und aus meiner Sicht künftig weitere große Ziele erreichen kann. Saskia arbeitet sehr hart dafür und entwickelt sich immer weiter. Ich bewundere das an ihr und bin glücklich, dass ich sie auf ihrem Weg begleiten kann.

Frau Malso, was wollten Sie Ihrem Mentee unbedingt mit auf den Weg geben?

Ich hatte schon seit langem den Wunsch, meine langjährige Erfahrung im Projektmanagement, aber auch im Berufsalltag weitergeben zu können und lasse Saskia gerne an meinem umfangreichen Wissen teilhaben. Ich helfe ihr dabei, mit komplexen Situationen umzugehen, stehe ihr mit Rat und Tat zur Seite und unterstütze sie in Entscheidungsfindungen sowie in wichtigen beruflichen Lebensphasen. Des Weiteren möchte ich sie darin bestärken, dass sie ihre Ziele im Blick behält und diese weiterverfolgt, auch wenn Hindernisse den Weg schwierig erscheinen lassen. 

Wie würden Sie Ihre Partnerschaft beschreiben?

Wir haben uns auf Anhieb sehr gut verstanden und haben ein freundschaftliches, vertrauensvolles und wertschätzendes Verhältnis. Trotz des großen Altersunterschiedes begegnen wir uns auf Augenhöhe. Mir war es von Anfang an wichtig, dass ich nicht nur als Beraterin fungiere, sondern dass wir einen offenen Meinungsaustausch führen. Im beruflichen Kontext beschäftigen wir uns beide mit der Gesundheit von Menschen, aber aus unterschiedlichen Perspektiven. Dies ist für uns neben den beruflichen Fragestellungen, dem Projektmanagement und auch persönlichen Themen ein weiteres Feld, auf dem wir uns lebhaft austauschen. Aufgrund der räumlichen Distanz treffen wir uns in der Regel einmal im Monat per Videokonferenz. Im September konnten wir uns jedoch auch endlich persönlich kennenlernen. Bei schwierigen Situationen oder wenn Saskia dringend meinen Rat braucht, treffen wir uns kurzfristig und bei Bedarf häufiger. Ich möchte ihr als kompetente Partnerin zur Seite stehen und nehme mir gerne die Zeit.

Würden Sie das Mentoring-Programm weiterempfehlen und wenn ja, warum?

Das Programm kann ich jedem empfehlen. Die Arbeit als Mentorin oder Mentor ist eine sehr erfüllende Tätigkeit, die auch viele neue und wertvolle Aspekte in das eigene Leben sowie die eigene persönliche Entwicklung bringen und sogar zu neuen Freundschaften führen kann, wie ich es mit Saskia erlebe. 

Frau Malso, werden Sie auch anderen Mentees zur Verfügung stehen?

Sobald mein Terminkalender das zulässt, bin ich gerne bereit weitere Mentees zu unterstützen.

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Nadia Saoudi

Nadia Saoudi ist innerhalb der Abteilung Marketing und Kommunikation, Teamkoordinatorin Kommunikation, Presse und Kampagnensteuerung.


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